Finanzierung & Recht

HAUSFINANZIERUNG UND BAURECHT

Das Grundstück für das Traumhaus ist gefunden und die Hausplanung so gut wie abgeschlossen. Nun steht die grundlegende Frage für die Realisierung des Bauprojekts an: Wie soll ich mein Haus finanzieren? In unserem Blog möchten wir Ihnen das nötige Grundwissen über Finanzierung, Kredite, Darlehen, Budget und Kosten vermitteln. Außerdem erklären wir Ihnen, was es über Versicherungen, Verträge und Baurecht zu wissen gibt.

WISSENSWERTES ZUM RÜCKTRITTSRECHT

Es kann viele Gründe geben, warum man ein Fertighaus doch nicht bauen kann, von der nicht erteilten Baubewilligung über die finanziell nicht stemmbaren baubehördlichen Auflagen bis zum privaten Notfall. Dieser Beitrag informiert dich über gesetzliche Rücktrittsrechte und darüber, worauf du bei Verträgen achten solltest.

WIE VIEL EIGENKAPITAL BRAUCHT MAN?

Am Anfang der Finanzierung steht die Bestandsaufnahme der Eigenmittel. Wie viel Geld hat man angespart, gibt es einen Bausparer oder eine Erbschaft? Gibt es bereits eine Immobilie im Eigentum, etwa in Form einer Wohnung? Nach einer ersten Übersicht über die eigenen Finanzen ist man oft überrascht, dass mehr zusammenkommt als gedacht. Aber wie viel Eigenkapital ist für die Hausfinanzierung überhaupt notwendig? Genauere Infos finden Sie in unserem Blog, klicken Sie sich am besten gleich durch! Ein Prinzip verraten wir Ihnen schon hier: In der Regel sollte man über Eigenmittel in der Höhe von 20 bis 30 Prozent der Baukosten verfügen.

MÖGLICHKEITEN DER HAUSFINANZIERUNG

Wir stellen Ihnen die Säulen der Baufinanzierung vor, erklären den Unterschied zwischen Kredit und Darlehen, welche steuerlichen Unterschiede es in Österreich gibt und welche Finanzierungsform für langfristige Verpflichtungen – wie eben den Hausbau – empfehlenswert ist. Grundsätzlich gilt bei der Suche nach dem passenden Kredit: vergleichen, vergleichen, vergleichen! Holen Sie bei jeder Bank und jedem Kreditinstitut in Ihrer Region Angebote ein und vergleichen Sie die Konditionen genau. Nützliche Tipps zum Hauskauf geben Ihnen auch die Experten im MUSTERHAUSARK bei einem persönlichen Gespräch.

ZINSEN FÜR DEN KREDIT

Gut verzinst ist halb gewonnen. Über die Laufzeit gerechnet ärgert man sich über einen schlecht verzinsten Kredit gewaltig. Wir erklären Ihnen, wie die Höhe des Zinssatzes zustande kommt, was variable und fixe Zinsen sind und wie man sich mit einem Zinscap gegen steigende Zinsen absichern kann.

DAS GEHÖRT INS BAUBUDGET

Das Baubudget setzt sich aus mehreren Positionen zusammen. Wie viele Kosten für die Innenausstattung und Bemusterung anfallen, für Haus- und Erdarbeiten, für den Keller, bauliche Anschlüsse und Außenanlagen. Und natürlich auch, wo Sie sinnvoll sparen können.

FÖRDERUNG FÜR DEN HAUSBAU

Die österreichischen Baufamilien werden vom Staat bzw. den Ländern mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützt: der Einrichtungsförderung, der Förderung für den Kauf eines Hauses, für Sanierungen und mit Wohnbeihilfen. Da die Wohnbauförderung den Bundesländern obliegt, gibt es keine einheitliche Regelung. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: die indirekte Förderung – dazu gehören etwa Abschreibungen – sowie die direkte Förderung in Form von Beihilfen und Darlehen.

Wichtig ist richtiges Kalkulieren, das spart Stress und Ärger im gesamten Bauprozess. Weitere Infos zum Thema Förderung und die wichtigsten Adressen der Bundesländer gibt’s hier.

ÜBERSICHT – DAS WIRD IN ÖSTERREICH GEFÖRDERT:

  • Photovoltaik
  • erneuerbare Energien
  • Wohnbauförderung für das Eigenheim
  • barrierefreies Wohnen

DIE RICHTIGE VERSICHERUNG

Um sich vor unvorhersehbaren Kosten zu schützen, ist es notwendig, sich von Anfang an richtig zu versichern. Viele Vermieter verlangen vom Mieter einen Nachweis über die Haushaltsversicherung, und das macht auch Sinn für Ihr Haus. Denn die Kosten im Ernstfall stehen in keinem Verhältnis mit der monatlichen Versicherungssumme. Das beginnt bereits beim Bauen! Die Rohbauversicherung schützt die Baustelle vor Umwelteinwirkungen und geht dann in die Eigenheimversicherung über. Diese ist unerlässlich, denn sie übernimmt die Kosten bei Wasser-, Sturm- und Feuerschäden. Sie versichert das Gebäude inklusive Einbaumöbel wie Küche, Fußboden oder Einbauschrank. Die Haushaltsversicherung schützt die inneren Werte des Hauses, das Inventar. Sie übernimmt etwa die Kosten bei einem Rohrbruch oder Einbruch, und sie enthält eine private Haftpflichtversicherung. Weitere Tipps finden Sie in unserem Blog – reinschauen lohnt sich!

DIE BETRIEBSKOSTEN

Auch die Betriebskosten gehören im weiteren Sinne zur Finanzierung, denn neben der monatlichen Rate für den Kredit muss man diese Fixkosten über Jahre hinweg tragen. Schon beim Planen des Hauses kann man die Betriebskosten steuern. Etwa bei der Wahl des Heizsystems: Bei der Wärmepumpe fallen z. B. höhere Kosten für die Anschaffung an, dafür sind die laufenden Kosten für den Betrieb gering. Eine Gastherme hingegen ist in der Anschaffung günstiger und weniger aufwendig, kann jedoch bei steigenden Gaspreisen zu höheren Betriebskosten führen.

FIXKOSTEN VON ANFANG AN

Die Betriebskosten sind bereits bei Baubeginn zu entrichten: Schon auf der Baustelle benötigt man Wasser und Strom, und es fallen Kanalgebühren für das Abwasser an. Es gibt aber durchaus Einsparungspotenzial: Ein Vergleich der Anbieter zahlt sich aus, ebenso sollte man sich über den Liefertermin von z. B. Pellets Gedanken machen. Wenn alle kurz vor der Heizperiode bestellen, treibt das natürlich den Preis in die Höhe. Zu den Betriebskosten gehören auch unvermeidliche Abgaben: die Versicherungen wie oben erwähnt, die Grundsteuer, die Müllentsorgung und der Rauchfangkehrer. In diesem Blogeintrag haben wir Ihnen hilfreiche Infos über die Betriebskosten zusammengefasst.

EXKURS INS BAURECHT

Wir machen dich fit für den Kaufvertrag und erklären dir, worauf du achten muss: Stichwort „Kleingedrucktes“ – und welche Modalitäten und Inhalte in einen Kaufvertrag gehören. In unserem Baurecht-ABC finden Sie die wichtigsten Begriffe, die jede Baufamilie kennen sollte. Wir erklären Ihnen, welche Gebäudeklassen es gibt, wie die Landesbauordnungen gegliedert werden, welche Aufgaben die Baupolizei hat und was ein Baunebenverfahren ist. Und Sie erfahren, welche Pflichten Sie als Baufamilie haben und was Sie im Fall von Mängeln tun können.

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