Das Ökohaus als Fertighaus

Bauen für die Zukunft

Nachhaltigkeit und ein umweltbewusstes Handeln prägt mittlerweile unseren Alltag. Wir machen uns Gedanken über unnötige Plastiksackerl, strombetriebene Autos und wie wir im täglichen Leben Energie einsparen und Müll vermeiden können. Einen besonderen Stellenwert beim Thema Nachhaltigkeit nimmt das Wohnen und somit auch das Bauen ein, denn hier kann jeder einzelne Häuslbauer seinen Beitrag leisten. Die österreichische Fertighausindustrie ist eine der stärksten weltweit. Die hochmoderne Serienfertigung mit technisch ausgereiften Produkten und Materialien ist die leistbare und zeitgemäße Form des Bauens. So können sich Fertighäuser auch in Sachen Energiesparen und Nachhaltigkeit sehen lassen, Niedrigenergiehäuser sind mittlerweile Standard geworden und auch Passivhäuser werden von den renommierten Fertighausherstellern angeboten. Tipp: Ein Besuch im MUSTERHAUSPARK zeigt dir die ganze Palette an Haustypen! Seit Jahren werden auch vermehrt Öko- und Biohäuser angeboten. Dabei gibt es keine festgelegte Definition, jeder Fertighausanbieter hat individuelle Angebote im Portfolio. Der Einfachheit halber verwenden wir den Begriff Ökohaus.


Was ist ökologisches Bauen?

Ein Ökohaus erfüllt hohe ökologische Ansprüche wie den Schutz der Umwelt und eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen. Dabei ist ein niedriger Heizwärmebedarf nur einer von mehreren Faktoren, die die ökologische Qualität ausmachen. Das ökologische Bauen beginnt bereits bei der Auswahl des Standorts. Regionale Klima- und Umwelteinflüsse müssen berücksichtigt werden. Eine besonders windexponierte Lage kann etwa den Heizwärmebedarf beträchtlich steigern und führt somit zu einem höheren CO2-Ausstoß als bei einer windstillen Lage.


Wichtige Kriterien sind:

  • Verwendung umweltverträglicher Materialien
  • optimale Ausrichtung des Fertighauses nach der Sonneneinstrahlung
  • effizient gedämmte Gebäudehülle mit niedriger Luftwechselrate
  • ökologische Dämmstoffe
  • Anlage zur Wärmerückgewinnung
  • Energieversorgung mit weitestgehend erneuerbarer Energie
  • Haustechnik: Biomasse (Pellets, Hackschnitzel), Umweltenergie (Wärmepumpen) oder Sonnenenergie (Solar, Photovoltaik)
  • Trinkwassereinsparung durch Regenwassernutzung für Toilette, Waschmaschine, Gartenbewässerung etc.

Diese Materialien sind umweltverträglich

Die ökologische Qualität der Baustoffe ist von großer Bedeutung für das Ökohaus. So sollten etwa Materialien mit halogenierten Fluor-Kohlewasserstoffen vermieden werden. Diese sind oft in Wärmedämmstoffen und Montageschaum enthalten und sind sehr klimaschädlich. Auch Baustoffe mit PVC, Formaldehyd oder Schwefelhexafluorid sind abzulehnen.


Klimafreundliche Materialien sind:

  • Schafwolle
  • Holzwolle
  • Zellulose
  • Flachs
  • Holz
  • Kalkputz
  • Lehmputz

Holz ist ein ökologisch hochwertiger Rohstoff, der natürlich nachwächst. Im Fertighausbau wird es gerne eingesetzt. Wichtig beim Ökohaus ist, darauf zu achten, dass im Innenbereich nur lösungsmittelfreie Holzschutzmittel verwendet werden.


Das klimaaktiv-Haus

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) setzt sich mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv für die Energiewende und die Verringerung des CO2-Ausstoßes ein. 2017 verzeichnete die Initiative einen Rekordzuwachs bei klimaaktiv-Gebäuden von 25 Prozent bei Neubauten und Sanierungen nach den strengen Standards. Auf www.klimaaktiv.at gibt es für zukünftige Häuslbauer Infos, Kriterienkataloge sowie Empfehlungen für die Auswahl von Heizsystemen und Baustoffen.


Individuelle Beratung

Hol dir die Infos direkt und persönlich beim Profi! Im MUSTERHAUSPARK in Eugendorf, Graz und Haid stehen dir unsere Fertighausberater bei Fragen zum Ökohaus gerne zur Seite, helfen beim Planen und informieren dich über die Möglichkeiten bei den verschiedenen Fertighausmodellen. Bei Fragen sind wir unter +43-6225-28028 oder office@musterhauspark.at gerne für dich erreichbar. Wir sehen uns – im MUSTERHAUSPARK!


Quellen:

Fertighaus & Recht, Martin Gruber, Erwin Bruckner/Verein für Konsumenteninformation (Hrsg.), Wien 2012, 2. akt. Aufl.

www.klimaaktiv.at