Fertighäuser sind ökologisch!

 

Nachhaltig und klimaverträglich bauen wird immer wichtiger. Fertighäuser sind dabei in Sachen Einfamilienhaus die richtige Wahl. Denn ihr wichtigster Baustoff ist nachwachsendes Holz. Zudem erfolgt die Produktion energieschonend, speichern ihre Wände 45 kg CO2 pro m2 und entspricht ihr Dämmwert fast immer dem Passivhausstandard.

Aber der Reihe nach ...

Ein Quadratmeter Holz bindet eine Tonne CO2

Holz ist ein besonders nachhaltiger Baustoff. Während des Wachstums entziehen Bäume CO2 aus der Luft. Wird das Holz verbaut, bleibt das Treibhausgas in ihm gebunden. Jeder Kubikmeter Holz verringert damit die Kohlendioxidbelastung um rund eine Tonne. Zudem wachsen in Österreich im Schnitt alle 40 Sekunden genug Bäume für ein Einfamilienhaus nach.

CO2-Bilanz von 1 m2 Außenwandaufbau
(Quelle: www.holzistgenial.at):

Massivholz      - 88 kg CO2
Holzrahmen    - 45 kg CO2
Ziegel               + 57 kg CO2
Beton               + 82 kg CO2

Tipp: Der Häuserfilter bietet eine gute Übersicht über die Bauweise der einzelnen Fertighäuser.

Energiesparende Herstellung

Fertighauswände zeichnen sich auch durch ihre im Vergleich zu Ziegel oder Beton deutlich klimaschonendere Herstellung aus. Das Österreichische Institut für Baubiologie und Ökologie weist in seinem Oekoindex OI3 darauf hin, dass der „Energieeinsatz für die Herstellung eines Gebäudes in etwa gleich hoch ist wie der Aufwand für die Beheizung eines Niedrigenergiehauses während 50 Jahren“. Ökologische Baustoffe sind deshalb ein zentraler Schlüssel für umweltgerechtes Bauen.

Hocheffiziente Dämmung

Fertighäuser bieten einen Dämmwert in Passivhausqualität und tragen durch die Energieersparnis zum Klimaschutz bei. Immer mehr Hersteller bieten dabei einen (rein) ökologischen Wandaufbau an. Dabei werden zur Dämmung (nur) natürliche Dämmstoffe wie Schafwolle oder Holzfasern verwendet. Griffner wurde zum Beispiel für seine Bio-Linie vom internationalen Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN mit dem Zertifikat „Baubiologisch empfehlenswert“ auszeichnet.

Weniger Flächenverbrauch

Ökologisch bauen heißt auch, auf eine kleine Grundfläche im Verhältnis zum Grundstück zu achten. Mit ihrer durchdachten Planung nutzen Fertighäuser jeden Quadratmeter optimal aus. Denn sie beginnen mit der Funktionalität der einzelnen Wohnräume und planen danach den optimalen Grundriss. Das heißt: weniger Wohnfläche bei gleichem Wohnkomfort. So wird durch ein Fertigteilhaus weniger Bodenfläche verbaut und verbleibt mehr Raum für Natur und Grünflächen. Zudem sparen smart geplante Hauskonzepte auch Bau- und Energiekosten.

Effiziente Anlieferung

Gewusst? Auch die Logistik rund um den Hausbau eines Fertighauses hat einen geringeren CO2 -Fußabdruck, als es bei anderen Häusern der Fall ist, denn die hohe Vorfertigung reduziert die Fahrten zur Baustelle. Um die Fertigteile für ein Einfamilienhaus zu liefern, reichen im Normalfall zwei Lkw-Sattelzüge aus. Im Vergleich dazu benötigt ein Massivhaus rund 15 Transportfahrten.

… einfach zum Wohlfühlen

Neben vielen ökologischen Fakten hat Holz noch weitere Vorteile: Als natürlicher Baustoff sorgt es für ein angenehmes Raumklima und ein behagliches Gefühl von Wärme.

Zudem wird die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise reguliert. Ist es zu trocken, gibt Holz Feuchtigkeit ab, ist es feucht, nimmt es diese wieder auf. Achtet man auf baubiologische Materialien ohne Schadstoffe, trägt das zusätzlich zur Wohngesundheit in den Innenräumen bei.

ÖKOLOGISCH BAUEN DENKT WEITER

Ein ökologisch gebautes Einfamilienhaus erfüllt Ansprüche wie Umweltschutz und eine nachhaltige Ressourcennutzung.

Dabei ist ein niedriger Heizwärmebedarf nur einer von mehreren Faktoren, die die ökologische Qualität ausmachen. Nachhaltiges Bauen beginnt bereits bei der Auswahl des Standorts. Regionale Klima- und Umwelteinflüsse müssen berücksichtigt werden. Eine besonders windexponierte Lage kann etwa den Heizwärmebedarf beträchtlich steigern und führt somit zu einem höheren CO2-Ausstoß als eine windstille Lage. Und bei einer hauseigenen PV-Anlage ist auch die Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen.

Wichtige Kriterien sind:

  • Verwendung umweltverträglicher Materialien
  • Im Innenbereich nur lösungsmittelfreie Holzschutzmittel verwenden
  • Optimale Ausrichtung des Fertighauses nach der Sonneneinstrahlung
  • Effizient gedämmte Gebäudehülle mit niedriger Luftwechselrate
  • Ökologische Dämmstoffe
  • Anlage zur Wärmerückgewinnung
  • Energieversorgung mit weitestgehend erneuerbarer Energie
  • Haustechnik: Biomasse (Pellets, Hackschnitzel), Umweltenergie (Wärmepumpen) oder Sonnenenergie (Solar, Photovoltaik)
  • Trinkwassereinsparung durch Regenwassernutzung für Toilette, Waschmaschine, Gartenbewässerung etc.

Materialien für ökologisches Bauen

Die ökologische Qualität der Baustoffe ist von großer Bedeutung für das Ökohaus. So sollten etwa Materialien mit halogenierten Fluor-Kohlewasserstoffen vermieden werden. Diese sind oft in Wärmedämmstoffen und Montageschaum enthalten und sind sehr klimaschädlich. Auch Baustoffe mit PVC, Formaldehyd oder Schwefelhexafluorid sind abzulehnen. 
Folgende Materialien sind aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt:

  • Schafwolle
  • Holzwolle
  • Zellulose
  • Flachs
  • Holz
  • Lehmputz

Fünf häufig gestellte Fragen

Warum soll ich ökologisch bauen?

Für dich, die Umwelt und die nächsten Generationen. Denn ökologische Baustoffe tragen zur Kostenersparnis und zur Wohngesundheit ebenso bei wie zum Klimaschutz. Zudem schaffen natürliche Materialien wie Holz ein echtes Wohlfühlklima.

 

Ist ökologisch bauen teurer?

Mittlerweile gibt es sehr viele umweltfreundliche und wohngesunde Baumaterialien. Damit sinkt auch der Preis. Dennoch sind nachhaltige Baustoffe in der Anschaffung oftmals teurer als konventionelle. Über die Nutzungszeit eines Hauses rentieren sie sich aber. Zum Beispiel durch die Energieeffizienz, denn ökologisch gebaute Häuser haben nachweislich einen geringeren Energiebedarf.

 

Was soll ich bei „ökologisch bauen“ berücksichtigen?

Die 5 Basics sind:

  1. Nachhaltige und schadstofffreie Baustoffe verwenden.
  2. Auf eine effiziente Wärmedämmung achten.
  3. Alternative Energiequellen nutzen (PV-Anlage, Luft-Wasser-Wärmepumpe etc.).
  4. Auch im Innenraum auf nachhaltige Materialien wie Holzböden setzen.
  5. Und: Viel Tageslicht unterstützt das allgemeine Wohlbefinden.

 

Gibt es ökologisch gebaute Fertighäuser?

Ja, nahezu alle Aussteller im MUSTERHAUSPARK setzen auf nachhaltiges Bauen.
Zum Beispiel Griffner mit dem ökologischen Wandaufbau, die Klimaschutzwand climateSkin von Genböck oder die Arche Nova-Wand von Wolf Haus.
Zudem ist die Holzriegelbauweise der Fertighausbranche an sich schon ökologisch.

 

Was heißt eigentlich „graue Energie“?

Diese beschreibt den Energieverbrauch, der insgesamt beim Hausbau und auch beim Abriss des Hauses entsteht. Dies umfasst die Herstellung und den Transport der Baustoffe ebenso wie deren Recycling am Ende. Auch hier sind Ökohäuser klar im Vorteil.

Du möchtest ökologisch bauen?

Die Fertighaus-Berater in den drei Musterhausparks stehen gerne für alle Fragen zur Verfügung!

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