Walmdachhaus: Fertighaus mit Walmdach


Das Walmdach erfreut sich in Österreich seit Jahren immer größerer Beliebtheit und wird von unseren Fertighausanbietern in verschiedenen Varianten angeboten. Seine ausgewogenen Proportionen und die ausgeglichene Geometrie sorgen für ein harmonisches und ästhetisches Erscheinungsbild. Das Walmdach zählt zu den ältesten Dachformen, es ist quasi der Urtyp aller Dächer, findet in ganz Mitteleuropa weite Verbreitung und ist vielseitig einsetzbar, beim mehrgeschoßigen Zweifamilienhaus ebenso wie beim Bungalow. Das Walmdach macht einen repräsentativen Eindruck, aber gleichzeitig auch einen nostalgischen. Es fügt sich sowohl in traditionell geprägten Straßenzügen als auch in modernen Siedlungen gut ein.



Aufbau des Walmdaches

Diese Dachform besitzt im Gegensatz zum Satteldach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen, die als Walm bezeichnet werden. Dadurch entstehen vier Dachflächen mit gleicher Neigung und Höhe. Wie jede Dachform ist auch für das Walmdach ein Unterbau benötigt, der in Regel aus Holz hergestellt wird. Es kann mit allen gängigen Materialien eingedeckt werden, von Bitumenbahnen über gestanzte Schindeln bis zu klassischen Dachziegeln. Das Walmdach hat meist eine Dachneigung von 25 Grad. Die Kosten können beim Bau höher ausfallen als beim klassischen Satteldach, da es in der Herstellung insgesamt aufwändiger ist.


Vorteile des Walmdachs

  • Schutz vor Witterung durch vier Dachflächen
  • hervorragende Stabilität durch die Dreieckskonstruktion aus Pfetten, First und Traufe, die große Lasten trägt, Schnee und Sturm trotzt und eine lange Lebensdauer gewährleistet
  • Vorteil bei der Installation einer Photovoltaik- oder Solaranlage durch vier verfügbare Dachflächen – bei günstiger Sonnenlage können sogar zwei Flächen parallel genutzt werden
  • großzügiger Stauraum für den Holzvorrat oder Gartenmöbel und –geräte, wenn eine Dachfläche bis zum Boden gezogen wird

Nachteile des Walmdachs

  • Verlust von Nutzraum und Wohnfläche im Dachgeschoß durch die Neigung der Dachflächen
  • Die Lösung für mehr Licht und Raum: die Walmdachgaube mit dem charakteristisch nach innen geneigten Dreieck an der Stirnseite, der Gaub

Walmdach-Varianten

Neben dem klassischen Walmdach gibt es verschiedene Varianten. Die bekannteste ist der sogenannte Krüppelwalm. Die Dachflächen an den Schmalseiten sind verkleinert, hier reicht der Walm nicht bis zur Traufhöhe der Seitenflächen – von daher stammt der eher unschöne Name. Das Krüppelwalmdach blickt auf eine lange Tradition zurück und ist auch heute noch weit verbreitet. Es wurde entwickelt, um Giebel und First an der empfindlichsten Stelle vor Sonne, Wind und Schnee zu schützen und bietet so einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Satteldach. Auch heute noch wird es häufig in Gegenden mit rauem Wetter eingesetzt. Der Krüppelwalm bietet sich auch dort an, wo ein überdachter Balkon entstehen soll. Eine weitere Variante ist der Fußwalm: Im oberen Teil des Walms gibt es einen dreieckigen, steilen Teil. Darunter schließt bis zur Traufhöhe der Seitenflächen eine schräge Dachfläche an. Es sieht quasi so aus, als würde aus dem umschließenden Dach oben ein Stück Haus „herausschauen“. Diese Variante wird gerne in Korea verwendet.


Informationen bei MUSTERHAUSPARK

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