Satteldachhaus: Fertighaus mit Satteldach


Das Satteldach – auch Giebeldach genannt – ist der Klassiker unter den Dachformen und prägt seit Jahrhunderten das österreichische Landschaftsbild von Vorarlberg bis Wien. Es ist eine zeitlose Konstruktion, die auch beim Fertighaus gerne gewählt wird. Die Anbieter in unseren drei MUSTERHAUSPARKS bieten das Satteldachhaus in verschiedenen Größen und Ausführungen an. Es ist sowohl für Einfamilienhäuser, als auch für Zweifamilienhäuser zu empfehlen, bei mehrgeschoßigen Häusern ebenso wie beim Bungalow. Der große Vorteil: Der Aufbau des Satteldachs ist relativ einfach und die rechtwinklige, gerade Form bewirkt, dass das Dach weniger anfällig für Schäden ist.



Aufbau eines Satteldachs

Die Bauweise des Satteldachs besteht aus zwei Flächen, die an der höchsten waagrechten Position einen Dachfirst bilden, der parallel zu den Traufen verläuft. Aufgrund dieses einfachen Konstruktionsprinzips ist das Satteldach im Vergleich zu andere Dachformen sehr preisgünstig. Durch die Planung unterschiedlicher Dachneigungen und Traufenhöhen ergeben sich für das Fertighaus verschiedene Varianten für das Aussehen. Das Dachgeschoß gilt beim Satteldach oft als Ausbaureserve. In der modernen Architektur sind die Winkel oder Sparrenlängen der Dachflächen manchmal unterschiedlich, dann entsteht ein sogenanntes asymmetrisches Satteldach mit optisch reizvollen Details wie etwa das Weglassen eines Vordachs.


Konstruktionsvarianten Satteldach

Das Sparrendach trägt die Last in die Gebäudemauern ab, da die Sparren einander in einem steilen Winkel gegenüberliegen und sich auf diese Weise gegenseitig abstützen. Wird das Dach von Pfetten getragen, die von Stielen gestützt werden, liegt die Hauptlast auf der obersten Geschoßdecke. Hier spricht man von einem Pfettendach. Eine weitere Unterscheidung beim Bauen liegt im Kalt- oder Warmdach. Das Kaltdach ist eine zweischalige Konstruktion, bei der zwischen der Dachhaut und der Dämmung ein Spalt liegt, der Luft zirkulieren lässt und die Bildung von Kondenswasser vermeidet. Dem gegenüber ist das Warmdach eine einschalige Konstruktion, wo Dachhaut, Dämmung und Dampfsperre ohne Spalt aufeinander liegen.


Welche Dachneigung hat das Satteldach?

Durch unterschiedliche Neigungen eröffnen sich beim Satteldach zahlreiche Varianten. Bei einer Neigung von 30 Grad oder weniger spricht man von einem flachen Satteldach, bei 45 Grad von einem Winkeldach. Hat das Satteldach eine Neigung von 62 Grad ist es ein gotisches Dach, wie man es von historischen Bauten kennt. Das altfranzösische Dach ist eine Sonderform des Satteldachs, bei der die Dachflächen in einem gleichseitigen Dreieck in 60 Grad Neigung zueinander verlaufen. Traditionellerweise sind die Satteldächer in Gegenden mit häufigem Niederschlag steiler, um das Haus vor eindringendem Wasser zu schützen. In den Bergen jedoch findet man flachere Satteldächer, da diese Schneelasten besser tragen können und die Dachlawinengefahr verringern.


Vorteile des Satteldachs

  • Schutz der Fassade und der unter dem Vordach liegenden Bereiche gegen Wind, Regen, Schnee und Sonneneinstrahlung
  • preisgünstiger als etwa das Walmdach
  • weniger anfällig für Schäden als etwa das Flachdach
  • gestalterische Freiheiten durch verschiedene Neigungswinkel

Nachteile des Satteldachs

  • im Dachgeschoß nur Licht durch Dach- und Giebelfenster
  • Verlust von Wohn- und Nutzraum bei flachem Satteldach
  • Befindet sich unter dem Giebel ein Balkon, wird dieser nicht ausreichend vor Sonne, Regen und Schnee geschützt. Hier sollte geprüft werden, ob der Balkon auf der Wetterseite liegt und eventuell das Vordach vorgezogen werden.
  • Die Lösung: Platz- und Lichtmangel können durch den Bau einer Gaube ausgeglichen werden.

Informationen bei MUSTERHAUSPARK

Wenn Sie weitere Informationen zum Satteldach oder einer anderen Dachform wie Pultdach, Walmdach oder Flachdach suchen, treten Sie gerne mit uns in Kontakt. Oder besuchen Sie uns ganz einfach in einem unserer drei MUSTERHAUSPARKS, unsere kompetenten Fertighausberater helfen Ihnen gerne weiter!