So funktioniert die Alarmanlage

Der effektivste Schutz vor einem Einbruch ist die Alarmanlage. Sie sichert die potentiellen Einstiegsmöglichkeiten, die Innenräume bis hin zu einzelnen Objekten. Wie eine Alarmanlage funktioniert und worauf du achten solltest, verraten wir dir in diesem Blog-Beitrag!


Arten von Alarmanlagen

Grundsätzlich wird zwischen funk- und kabelbasierter Alarmanlage unterschieden. Die Funkalarmanlage bietet sich an, wenn ein bestehendes Gebäude nachgerüstet wird. Beim Neubau solltest du eine Alarmanlage mit Kabelverbindung wählen, da hier Probleme mit Störsendern oder leeren Batterien wegfallen. Tipp: Auch wenn du in deinem Fertighaus jetzt noch keine Alarmanlage installieren möchtest – einfach eine Leerverrohrung vorsehen, dann kannst du jederzeit nachrüsten!


Schwachstellen sichern

Wie in unserem bereits erschienenen Blog-Beitrag zur Einbruchsicherheit erklärt wird, sind die Schwachstellen in jedem Haus die Türen beim Eingang, auf Terrasse, Balkon und in der Garage sowie Fenster, Lichtschächte im Keller oder Lichtkuppeln. Diese potentiellen Einstiegsmöglichkeiten sichert ein Alarmanlagensystem mit verschiedenen Komponenten:

  • Bewegungsmelder – schlägt Alarm, wenn im jeweiligen Sensorenbereich des Raums eine Bewegung registriert wird und erkennt damit frühzeitig den Einbruch
  • Öffnungsmelder – dieser meldet durch Magnetkontakte, wenn Türen oder Fenster gewaltsam geöffnet oder unabsichtlich offen gelassen werden
  • Sicherheits-Lichtvorhang – diese Lichtschranke sichert Bereiche wie Lichtkuppeln, Glasflächen oder Gegenstände, z. B. Bilder, mittels Infrarotlicht
  • Glasbruchmelder – registriert Einstiege durchs Fenster mittels Glasschneider oder Einschlagen der Scheibe
  • Signalgeber – diese sind innen und/oder gut sichtbar außen an der Fassade angebracht und alarmieren lautstark mittels Sirene mit ca. 110 dB und grellem Blinklicht 

 


Funktionsweise

Die Alarmzentrale ist das Herzstück der Alarmanlage. Sie steuert und überwacht die verschiedenen Komponenten. Die Alarmzentrale wird versteckt angebracht, gut sichtbar sind dagegen die Bedienteile neben dem Eingang. Bei Auslösung des Alarms wird neben den hör- und sichtbaren Signalgebern eine Benachrichtigung per SMS oder ein Hilferuf an Polizei bzw. Sicherheitsfirma geschickt. Ist die Alarmanlage noch neu, empfiehlt es sich, Alarmmeldungen an das eigene Handy oder das von Familienmitgliedern zu schicken, da anfangs oft ein Fehlalarm ausgelöst wird. Die Alarmmeldung bei der Polizei ist kostenlos, ein Einsatz aufgrund falschen Alarms kann jedoch über 200 Euro kosten. Private Sicherheitsfirmen verlangen eine monatliche Pauschale, sie klären ab ob es sich um einen Fehlalarm handelt und informieren gegebenenfalls die Polizei.


Alarmanlage individuell anpassen

Welche Komponenten für dein Fertighaus empfehlenswert sind, lässt sich nicht pauschal sagen, denn eine Alarmanlage muss individuell an das Haus, an die Anforderungen und an die Bewohner angepasst werden! Der Alarmanlagenanbieter führt zuerst eine Risikoanalyse durch. Sicherheitslücken und Schwachstellen müssen dokumentiert werden, das betrifft auch die Lage des Grundstücks und die Einsehbarkeit im Garten. Leben im Haushalt Kinder oder Haustiere? Auch das muss für die Komponentenwahl berücksichtigt werden, denn Bewegungsmelder dürfen etwa bei Mieze und Bello nicht anschlagen, und ein Kind hat die Haustüre oder das Fenster schnell mal geöffnet, wenn der Alarm in Betrieb ist. Tipp: Hole zumindest zwei Angebote ein und vergleiche die Risikoanalysen. Frag unsere Fertighausberater im MUSTERHAUSPARK, sie können dir gute Infos zu qualitätsvollen Alarmanlagenanbietern geben.


Intelligente Alarmzentrale

Stichwort Smarthome: Moderne Alarmanlagen bieten neben der Einbruchüberwachung auch Smarthome-Funktionen wie Steuerung von Jalousien oder Rollläden, Heizung, Licht oder Garagentor. Zudem können Rauch-, Wasser- oder Gasmelder in das System integriert werden. Sie werden bequem von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet gesteuert und überprüft. Das gibt auch im Urlaub Sicherheit!

Datum: 11.05.2017