Finanzierung und Förderung – los geht’s!

Mit Sicherheit ein sehr wichtiges, aber auch mühsames ­ weil kostspieliges ­ Thema ist die Wohnbaufinanzierung. Was jedoch von Anfang an bedacht werden sollte (auch um mit ein wenig mehr Freude in die Thematik einzutauchen) ist: Es geht hier um Geld – und wo’s um Geld geht, kann mit ein wenig Ahnung gespart werden!

Mit den kommenden Blogbeiträgen in der Rubrik „Finanzierung und Förderungen“ wollen wir euch helfen die perfekt passende Finanzierungslösung für eure Bedürfnisse zu finden. Denn wie überall gibt es hier viel zu wissen um die ideale Lösung zu finden.


Aller Anfang ist: Nachdenken

Tja, wo fängt man bei der Finanzierung eines Eigenheims an? Am besten mal mit ein wenig Kopfarbeit – einfach mal überlegen: Wie viel will man ausgeben? Wie viel kann man ausgeben? Was kosten die erträumten vier Wände in etwa? Aber: Die Dinge immer realistisch betrachten und sich nicht von Träumen leiten lassen... denn schlussendlich muss es leistbar bleiben!

Kleiner Tipp dazu: Diese Überlegung gleich mal mit einem Kreditrechner durchrechnen! Der hilft euch von Beginn an eure Vorstellungen in Kreditraten zu übersetzen. So ist die mögliche Belastung (mit Blick auf Ratenhöhe und auch Laufzeitlänge) gleich viel besser einschätzbar! Hier geht’s zum Kreditrechner: www.realfinanz.at/kreditrechner/


Zahlen über Zahlen

Was für eine Einschätzung und schlussendlich für die Wahl der richtigen Finanzierung absolut notwendig ist, sind nackte Zahlen! Dinge, wie das notwendige Gesamtbudget, das Haushaltseinkommen oder ein Eigenmittelanteil sind für die Aufstellung einer Finanzierung unerlässlich.

Hier ein paar nützliche Tipps und Anhaltspunkte, die ihr im Gedächtnis behalten solltet:

  • Gesamtbudget: Von Anfang an berücksichtigen: Was braucht man alles, was ist dringend und was kann später gemacht werden? Oftmals wird beispielsweise die Gartengestaltung oder ein Garagenzubau nach hinten verschoben!
  • Haushaltseinkommen: Hier oft vergessen: 13. und 14. Gehalt miteinberechnen!
  • Eigenmittelanteil: Eigenmittelanteil von 20 bis 25% ist die Regel; der benötigte Anteil kann je nach Einkommen relativ stark schwanken; falls ihr bereits ein (unbelastetes) Grundstück habt kann dieses zu den Eigenmittel dazugerechnet werden.
  • Kreditratenhöhe: maximal 40% des monatlichen Haushaltseinkommens sollte man für Wohnen in Betracht ziehen – hier die laufenden Betriebskosten miteinberechnen; Höhe kann durch längere Laufzeit gesenkt werden ­ üblich sind ca. 30 Jahre, oft geht es aber auch über 40 Jahre (gerate bei jüngeren Häuslbauern); dynamische Darlehen sind auch eine Option: am Beginn bezahlt man weniger, später (wenn das Einkommen üblicherweise schon höher ist) bezahlt man mehr

Kredit oder Darlehen?

Die Vielfalt an Finanzierungsmöglichkeiten ist riesig – von Hypothekarkrediten über Annuitätendarlehen bis zu endfälligen Darlehen gibt es alles Mögliche. Dazu kommt noch die wichtige Unterscheidung, ob ein fixer oder ein variabler Zins verwendet werden soll. Was hingegen weggefallen ist: Die Frage nach der Währung, denn: Fremdwährungskredite werden seit der Finanzkrise 2008 für Häuslbauer nicht mehr vergeben.

Aber keine Angst! Zu den unterschiedlichen Finanzierungsarten werden noch einige detaillierte Blogeinträge folgen!


Nicht vergessen - Förderungen gibt's auch!

Was auf keinen Fall vergessen werden darf sind die verfügbaren Wohnbauförderungen! Diese gibt es – wie alles andere auch zum Thema Geld – in vielen verschiedenen Ausgestaltungen, sie sind auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Neben „normalen“ Förderungen zur Wohnraumfinanzierung gibt es auch einige speziellere Energie­ oder Ökoförderungen ­ gute Nachrichten also, falls ihr ein besonders energiesparsames Haus bauen wollt!

Eine Übersicht, in welchem Bundesland welche Förderungen angeboten werden, gibt es hier:
www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/21/Seite.210301.html


Zinsen aktuell billig wie nie

Wie bereits erwähnt werden zum Thema „Finanzierung und Förderungen“ noch einige detailliertere Einträge veröffentlicht – alleine wegen der Breite dieses Themengebietes.

Was aber gleich mal erwähnt werden sollte: Derzeit sind Zinsen für Wohnbaufinanzierungen im Keller! Ausgehend von der Finanzkrise 2008 hat sich das Wirtschaftswachstum nur... naja, sagen wir mal... schleppend entwickelt. Daraus resultieren sinkende Zinsen, speziell im Wohnbaubereich.

Eine Besonderheit derzeit sind sehr interessante langfristige, fixe Zinssätze (bis zu 20 Jahren). Zinssätze selbst mit derart langen Bindungsfristen sind heute weit unter dem „normalen“ Zinsniveau. Und bei den Kreditzinsen ist es wie beim Benzinpreis an der Tankstelle: Hinunter gehen sie sehr schleppend, hinauf jedoch sehr rasant. Es empfiehlt sich daher zumindest teilweise langfristige Fixzinssätze zu vereinbaren.


Die Expteren im MUSTERHAUSPARK

Beim Thema Geld muss am Ende jeder selbst entscheiden, was leistbar ist und was man sich leisten will. Niemals umsonst ist ein Gespräch mit Experten (alleine schon wegen dem komplexen Detailwissen!). In allen MUSTERHAUSPARKs sind Profis der Firma REALfinanz vor Ort, die euch gerne all eure Fragen beantworten und euch völlig unabhängig beraten.

Also: Falls ihr noch mehr zu Finanzierung und Förderungen wissen wollt, einfach weiter den Blog lesen! Und falls ihr gleich Spezialfragen habt: Kommt einfach in einen der MUSTERHAUSPARKs und holt euch Antworten von unseren Experten!

Datum: 07.07.2016


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