Alles auf einer Ebene: der Bungalow

Bei der Bauweise eines Bungalows gibt es vielfältige Möglichkeiten. Eine Eigenschaft muss der Bungalow aber immer aufweisen: die Wohnfläche befindet sich komplett auf einer Ebene. Welche Vorteile das mit sich bringt und was der Bungalow genau ist, erklären wir dir hier ...


Typische Merkmale des Bungalows

Seinen Ursprung hat das eingeschoßige Haus in Nordindien, genauer gesagt in Bengalen. Dort ließen sich britische Kolonisten im 18. Jahrhundert von der Bauweise der traditionellen bengalischen Dorfhäuser inspirieren, um ähnliche Häuser für ihre ländlichen Aufenthalte zu bauen. Vielleicht hat sich deshalb auch der Gedanke an Ferienhäuser in Bezug auf Bungalows manifestiert. Oft verfügen die modernen Bungalow-Häuser ebenso wie ihre historischen Namensgeber über eine Veranda, Terrasse und Garten. Mitte des 20. Jahrhunderts war der Bungalow in Amerika und Europa sehr beliebt, verlor dann aber nach und nach das Interesse bei Architekten. Doch jetzt erlebt er sein Comeback als Lifestyle-Bauform. Allein schon aus dem Grund, dass es vielfältige Möglichkeiten für die Gestaltung gibt. Da auf tragende Wände oder auf die Statik höher liegender Geschoße keinen Wert gelegt werden muss, eignet sich der Bungalow ausgezeichnet für eine offene Raumgestaltung. Teils komplett verglaste Fassaden, lichtdurchflutete Räume und hohe Wände kreieren ein luxuriöses und ansprechendes Bild.


Stufenloser Freiraum

Großzügig gestaltete Räume, Barrierefreiheit, individuelle Erweiterung des Wohnraums – das sind nur einige Vorteile des Bungalows. Besonders bei älteren Menschen, Familien mit Kindern oder körperlich beeinträchtigten Personen, erfreut sich der Bungalow immer mehr an Beliebtheit. Das mühsame Treppensteigen entfällt und die damit verbundene Sturz- und Unfallgefahr. Zudem vermitteln die kurzen Wege auf einem Niveau und die zentrale Wohnfläche ein einheitliches Wohngefühl und Komfort. Meist ist auch der Zugang zum Haus stufenlos, so lässt sich barrierefreies Wohnen sehr gut umsetzen.


Bungalow = Flachdach?

Bildlich stellt man sich den Bungalow meist mit einem Flachdach vor. Der Großteil der Bungalow-Häuser wird auch mit einem Flachdach versehen, doch auch hier können verschiedene Varianten verbaut werden. Ob Flach-, Pult-, Zelt- oder Walmdach, die Gestaltungsmöglichkeiten sind individuell anpassbar. Je nach Dachform ist dann auch der Einbau eines Dachbodens möglich. Dieser wird aber nicht als Wohnfläche angesehen, sondern dient meist nur als Lagerfläche. Sollte der Bungalow zudem über einen Keller verfügen, zählt dieser auch nicht zum Wohnraum, sondern wird als Stauraum für Heizung und andere erforderliche Hausanschlüsse verwendet.


Symbiose zwischen Innen und Außen

Ein weiterer Pluspunkt für den Bungalow ist die offene Raumgestaltung. Garten- und Freiflächen können von jedem Raum aus erreichbar sein. Der Grundriss des Bungalows ist individuell planbar und erweiterbar. So gibt es Bungalows, die auch Z-, L- oder U-förmig sind. Letzterer wird auch als Winkelbungalow bezeichnet. Der Bungalow ist je nach Größe und Schnitt des Grundstücks anpassbar. Vorausgesetzt sollte eine große Grundstücksfläche sein, da der komplette Wohnraum nur auf einer Ebene verteilt ist. Durch die meist großen Fensterfronten und Türen gelangt viel Licht in den Wohnraum. Idyllische Gärten und schöne Außenbereiche verschmelzen dadurch optisch mit dem Innenraum und erzeugen ein ganz besonderes Wohnambiente. Mehr Infos und Inspirationen zum trendigen Bungalow bekommst du in unseren MUSTERHAUSPARKS in Eugendorf, Graz und Haid.

Datum: 06.07.2017