Draußen wohnen: Gartenmöbel

Endlich ist der Sommer da! Die warmen Temperaturen locken uns ins Freie. Warum also nicht das Wohnzimmer in den Garten verlegen? Beim Kauf von Gartenmöbeln solltest du neben der Optik auch einige andere, wichtige Kriterien beachten. Wir erklären dir, worauf es hierbei ankommt ...


Welche Materialien und Möbelstücke gibt es?

Funktionalität, Witterungsbeständigkeit, Stabilität und Komfort spielen eine wichtige Rolle. Schließlich möchtest du lange Freude an deinen Gartenmöbeln haben. Diese Anforderungen unterscheiden sich jedoch von Material zu Material. Für Gartenmöbel werden Holz, Metall, Rattan bzw. Polyrattan oder Kunststoff verwendet. Immer mehr im Trend liegt der Materialmix, beispielsweise Holz und Metall, dadurch entsteht ein moderner Look. Einzelmöbel, Loungesets, Gartenmuscheln, Hollywoodschaukeln, Hängematten- und –Sessel bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten für deinen Garten.


Metall und Aluminium: Romantisch und modern

Möbel aus Metall sind vielfältig in der Optik: Hier gibt es moderne Stahlgarnituren oder romantisch-verspielte Möbel mit verschlungenen Ornamenten. Metall und Aluminium sind sehr pflegeleicht, die Möbel können einfach mit einem Gartenschlauch abgespritzt oder mit einem Tuch abgewischt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die Beständigkeit gegen Witterung. Regen kann diesen Möbeln kaum etwas anhaben. Zudem ist Aluminium als Material sehr leicht und lässt sich somit schnell und einfach verschieben.


Subtropischer Allrounder

Holz ist der Klassiker für Gartenmöbel. So passt es nicht nur perfekt in seine natürliche Umgebung, sondern schafft auch sofort eine wohlig-warme Atmosphäre, die zum Rasten einlädt. Für Gartenmöbel werden meist subtropische Holzarten wie Teak, Eukalyptus oder Akazie verwendet. Aufgrund ihrer hohen Konzentration an Ölen sind sie robust gegen Witterungsbedingungen und weisen interessante Maserungen auf. Jedes Holz sollte individuell gepflegt werden, um eine lange Lebenszeit zu garantieren. Nach Geschmack und Laune kann Holz immer wieder in anderen Farben lackiert werden, zudem können kleinere Macken leicht repariert werden.


Rattan ist nicht gleich Rattan

Rattan – wer denkt da nicht sofort an Gartenmöbel? Das Flechtmaterial wird meistens für Loungemöbel verwendet. So wird der Garten wirklich fast zum zweiten Wohnzimmer. Die Möbel sind aufgrund der Elastizität des Materials sehr bequem und laden zum Entspannen ein.
Doch Rattan ist nicht gleich Rattan. Das Material, das im Volksmund als Rattan-Gartenmöbel verwendet wird, ist eigentlich Polyrattan. Echtes Rattan stammt aus der gleichnamigen Palme und wurde traditionell vor allem als Sitzgeflecht für Stühle verwendet. Industriegefertigtes Polyrattan lässt sich mittlerweile von der Optik her kaum noch von echtem Rattan unterscheiden. Polyrattan ist wasserabweisend, witterungsbeständig, sehr stabil und elastisch. Zudem ist es wie Metall sehr pflegeleicht. Der Nachteil daran ist wohl nur, dass die Möbel viel Platz einnehmen und kaum stapelbar sind.


Trends

Lange war sie verschwunden: Die Hollywoodschaukel. Bekannt wurde sie in den 50er-Jahren. Gesehen in zahllosen Filmen, war sie in Amerika und Europa das Prestigeobjekt für Haus und Garten. Nun erlebt sie ihr eigenes Remake. Ob im modernen Look aus Metall oder klassisch aus Holz, hier schaukelt man gerne, entspannt, oder macht einfach nur ein Nickerchen.
Neben der altbewährten Hängematte gewinnt der Hängesessel immer mehr an Beliebtheit in den Gärten. Gemütlich an einem Baum aufgehängt oder freischwebend am eigenen Gestell, bietet er ein lauschiges Plätzchen zum Verweilen. Außerdem passt er auch in kleinere Gärten, wo keine Möglichkeit oder Platz für größere Möbel gegeben ist. Inspirationen für die Gestaltung deines Gartens sowie Infos zu aktuellen Trends bekommst du in unseren Gartenträumen in den MUSTERHAUSPARKS Eugendorf und Graz.

Datum: 29.06.2017