Förderungen
Wohnbauförderung
Jeder österreichische Staatsbürger, der Eigentümer oder Miteigentümer einer Liegenschaft ist, darf um eine Wohnbauförderung ansuchen. EU-Bürger sind dabei österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt. Gefördert wird nur ein Hauptwohnsitz. Für ein Wochenendhaus gibt es keine Unterstützung.
Die Wohnbauförderung ist Sache der einzelnen Bundesländer; sie gewähren entweder ein besonders günstiges Darlehen, helfen mit Annuitäten- und Zinsenzuschüssen bei der Rückzahlung eines Kredites oder geben einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschuss. Je nach Bundesland gelten andere Bestimmungen – nicht nur für der Höhe der Förderung, sondern auch bei den Einkommensgrenzen sowie bei der Art der Förderung.
Meist sind mit einer Förderung des Wohnraumes auch Maßnahmen zum Energiesparen verbunden:
- Im Burgenland werden bis zu € 3.700,– für Anlagen verschenkt, die Energiesparen helfen.
- Wer in Kärnten ein Passivhaus baut, kann bis zu € 750,– pro Quadratmeter Förderung erhalten.
- In Niederösterreich funktioniert die Wohnbauförderung als flexibles 100-Punkte-System; pro Punkt gibt es € 300,– gefördertes Darlehen. Verwendet man beispielsweise ökologische Baustoffe, kann das € 4.500,– bringen.
- Im Mittelpunkt der oberösterreichischen Landesförderung stehen Energiesparen, Kinder und barrierefreies Bauen. Erfüllt man die Förderkriterien, bekommt man € 37.000,– auf 30 Jahre.
- In Salzburg muss ein Haus einen LEK-Wert von unter 28 aufweisen, will man eine Förderung bekommen. Der LEK-Wert kennzeichnet den Wärmeschutz der Gebäudehülle. Zusätzlich erhöht sich der Förderwert ab drei Kindern.
- Das Land Steiermark richtet seine Förderungen nach Kilowattstunden eines Hauses aus. Am meisten bekommt man, wenn es maximal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr Energie verbraucht.
- Tirol fördert besonders die Solarenergie. Pro errichteten Quadratmeter Kollektorenfläche gibt es jetzt € 200,–. Zusätzlich bekommt man Geld fürs Grundsparen: Wer unter 200 Quadratmeter verbauter Fläche bleibt, erhält € 640,–.
- In Vorarlberg kommt man am einfachsten zu Förderungen, wenn man barrierefrei baut. Ein stufenfreier Eingang, ein Wendekreis von 1,5 Metern im Bad und 80 Zentimeter Mindestbreite bei den Türen genügen. Bis zu € 420,– pro Quadratmeter sind damit zu holen.
- Für den Einsatz einer Wärmepumpe zur Warmwasseraufbereitung erhält man in Wien einen Zuschuss von € 1.600,–. Beheizt man damit auch seine Wohnräume, kann man es bis auf € 8.000,– Förderung bringen.
Informationen zur Förderung der jeweiligen Bundesländer:
Niederösterreich Tirol Wien Oberösterreich Burgenland Steiermark Vorarlberg Salzburg Kärnten